Im Hinblick auf die Verhandlungen bezüglich eines neuen Gewerbegebiets
nördlich der A 52 fordern Bündnis 90 / Die Grünen Kaarst schon
im Vorfeld, die ansiedlungswilligen Firmen, darunter auch die Firma IKEA, zu
verpflichten, 100.000 Bäume zu pflanzen. Es soll ein Ausgleich im Verhältnis
von 1:1 für das gesamte Betriebsgelände geschaffen werden. Der Ausgleich
soll westlich der L 154 (Osterather Straße) erfolgen.
Bündnis 90 / Die Grünen weisen ausdrücklich darauf hin, dass
die geplante Bebauung eine weitere Einengung der letzten Naherholungsmöglichkeit
der Kaarster Bevölkerung bedeutet. Trotzdem bleibt unklar, warum sie das
neue Gewerbegebiet nicht vollkommen ablehnen. Offensichtlich kann und will sich
die Fraktion der Umweltpartei in Kaarst den so genannten wirtschaftlichen
Zwängen auch nicht ganz entziehen und macht wie auf Bundesebene auf Schadensbegrenzung.
Ursula Ippers