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Kürzlich sprach sich der kulturpolitische Sprecher der Neusser Ratsfraktion
Unabhängige/PDS nicht nur für die Einrichtung eines Schützenmuseums
in Neuss aus. Gleichzeitig machte er sich nämlich auch noch Gedanken
um dessen Finanzierung. Da wollte er doch als staatsbürgerlich gut geschulter
Finanzberater der Stadt nur eine Anschubfinanzierung in Höhe von 70.000
Mark (jawoll, Mark) genehmigen.
Denn: "Angesichts der Haushaltssituation könne die Stadt weder die
Neueinrichtung noch die Folgekosten tragen." (nach NGZ v. 31.1.02)
Ob nun angesichts des "Millionenfundes" aus Grundstücksgeschäften
- die "Schwarze Kasse" der Neusser Pfeffersäcke - ein Umdenken
in Sachen Unterstützung des Projektes Schützenmuseum bei den Unabhängigen/PDS
einsetzt, muss befürchtet werden.
HPJ
www.neusser-monat.de (7.3.2002)