Aktualisiert am 05.02.2010
Texte und Termine 2008 / 2009
Jacques Prevert (1900 - 1977)
Gegenargumente Düsseldorf

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Die verlorene Zeit

Vor dem Tor zur Fabrik
hält der Arbeiter plötzlich an.
Das schöne Wetter hat ihn am Rock gezupft
und als er sich umwendet,
die Sonne betrachtet,
die rot leuchtet und blendend
lächelt im bleigrauen Himmel,
zwinkert er ihr vertraulich zu.
Sag Kamerad Sonne,
meinst du nicht auch
man sollte verdammt bedenken
einen solchen Tag
dem Chef zu schenken.

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Diskussionstermine
Gegenargumente Düsseldorf


Samstag, 20. Februar 2010, 15 Uhr

Haiti - Imperialistische Zerstörer als Helfer
Absichten und Berechnungen der humanitären Aktionen der großen Helferstaaten

Lektüre:

München: Jour-fixe vom 25.1.10 – 1. Haiti 2. Gewerkschaft

Ort: Kulturcafé Solaris 53 e.V.
Kopernikusstr. 53
40225 Düsseldorf - Bilk

Termine 2010: 20.03., 17.04., 08.05.

Wer Interesse hat, möge uns bitte eine E-Mail schreiben!

Regelmäßiger Diskussionstermin für Interessenten und Sympathisanten in Dortmund

Di., 2. Februar, 19:00 Uhr

- Naturkatastrophe in Haiti: Die kapitalistische Staatenwelt leistet humanitäre Hilfe.
Vom politischen, ökonomischen und moralischen Nährwert einer globalen Rettungsaktion

- "Die Bundeswehr in Afghanistan: Wann dürfen Deutsche töten?" (Spiegel)
Die aktuelle Debatte um Fluch oder Segen des Kriegs am Hindukusch.

Dietrich-Keuning-Haus, Raum 226, Leopoldstr. 50-58
(Hbf. Nordausgang)

Nächster Termin: 2. März (Dienstag, 19:00 Uhr)


Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Counter Curriculum des Referats für Kritische Wissenschaften an der
Ruhr Universität Bochum:

Montag, 25.01.2010, 19:30 Uhr
Referent: Rolf Röhrig
Zur Kritik der Moral (geändert)
KulturCafé, Ruhr Universität Bochum



Gegeninformation Köln 

Amerikas neue
Weltordnung 

Seit rund einem Jahr kommt Präsident Obama aller Welt mit seinem Willen zum "Change": Anders als unter Bush soll es einvernehmlich und nicht mehr "unilateral" auf der Welt zugehen. Der schwarze Mann im Weißen Haus mischt einiges auf, doch von einer Mäßigung der amerikanischen Weltmachtrolle ist nichts zu spüren. Die USA sind selbstverständlich auch weiterhin und mit verschärftem Erfolgsanspruch für die Weltordnung zuständig. Die aktuellen Entwicklungen dieses Imperialismus mit menschlichem Antlitz sollen Gegenstand der Diskussionsveranstaltung sein.
Donnerstag, 17. Dezember, 20 Uhr.
Im Offenen Treff des Bürgerzentrums


Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3, 50670 Köln (Nähe Ebertplatz)


Gegeninformation Bonn 

Die Gruppe kritischer Studenten Bonn (GkS) veranstaltet reglmäßig (14-tägig) einen öffentlichen Diskussionstermin in Bonn.

Neben diesen regelmäßigen Terminen bieten wir auf diversen Vortrags- und Diskussions- veranstaltungen an der Uni Bonn die Gelegenheit zur Diskussion.
Vortrag & Diskussion: 
Konsum im Kapitalismus

"Wohlstandsgesellschaft" / "Konsumterror" /"Konsumentenmacht"

Mit einem Redakteur der Zeitschrift GegenStandpunkt

Wer heute noch behauptet, Arbeiter hätten im Kapitalismus nichts zu verlieren als ihre Ketten, macht sich lächerlich. Nicht zuletzt vor den Leuten, von denen die Rede ist. Wir leben nämlich, bei allen Konjunkturen der Wirtschaft, in einer "Wohlstandsgesellschaft"
- auch wenn die feinsinnige Unterscheidung zwischen Kaufhäusern und Discountern, Anbietern und Billiganbietern, Tourismus und low-budget-Reisen durchaus Zweifel an der Behauptung aufkommen lassen könnte. Doch der Konsum der Menschen gilt einfach als letztes Ziel dieser Wirtschaft und als im Prinzip gut bedient dazu. Als müsste um jeden Euro Lohn gekämpft werden, wenn dem so wäre!

Eine Kritik am Konsum im Kapitalismus gibt es allerdings auch. Die Gesellschaft laboriert angeblich an einem Zuviel davon, so dass sie auch "Überflussgesellschaft" heißt. Der "Konsumterror" lauert in jeder Einkaufspassage und kommt jeden Abend mit der TV-Werbung
ins Haus, die mit ihrer Manipulation "künstliche Bedürfnisse" kreiert, damit die Kassen klingeln. Als rastloser Autofahrer versaut dann der Konsument das Klima, als unersättlicher Fleischfresser nötigt er die Agrarindustrie, zu minimalen Preisen maximale Mengen von Gammelfleisch über den Tresen zu reichen. Und weil er in seiner "Gier" über seine Verhältnisse gelebt hat, darf der Mensch sich auch nicht wundern, dass "wir" jetzt Krise haben. Um aus der herauszukommen, könnte er jetzt allerdings vorübergehend ruhig ein wenig mehr konsumieren...

So kommt "König Kunde" in den Genuss einer Doppelrolle: Als Konsument darf er dem Kapitalismus für eine Leistung danken, die gar nicht im Programm ist: Versorgung.
Und die schädlichen Wirkungen, die das kapitalistische Wachstum tatsächlich auf Natur und Gesundheit hat, weil Gewinn statt Versorgung sein Ziel ist, darf der Konsument seiner Maßlosigkeit in Versorgungsdingen zurechnen.

Die Veranstaltung will nicht nur erläutern, welche perverse Rolle der Konsum im Kapitalismus mit und ohne Krise tatsächlich spielt, sondern auch die gängigen Ideologien über "König Kunde", seine Anfälligkeit für die Tricks der Werbung sowie seine Konsumentenmacht
kritisieren.

Am Dienstag, 15.12.09. Um 19 Uhr.
Im Hörsaal 17 der Uni Bonn.


Eine Nachbesprechung der Veranstaltung findet statt am:
Am 16.12., um 19:30h im Buchladen Le Sabot, Breite Str. 76, 53111 Bonn.
Angaben zu Zeit, Ort und Thema der jeweiligen Veranstaltung findet ihr hier. Außerdem empfehlen wir das Abonnement unseres Newsletters, in dem gesondert auf die aktuellen Termine hingewiesen wird.

nächster Diskussionstermin:

Im Buchladen
„Le Sabot“, Breite Straße 76,
53111 Bonn
(Anfahrtsskizze)